Zehn Lügen, die viele Christen von sich glauben.

Zehn Lügen, die viele Christen von sich glauben:

Es gibt viele Dinge, die wir über uns selbst glauben, die aber nicht stimmen und uns daran hindern, das auszuführen, für das wir bestimmt sind. Deshalbe ist es wichtig, solche Lügen aufzudecken. Hier sind zehn solcher Beispiele.

Lüge #1: «Ich schaffe das allein»

Wir glauben oft, dass unsere Probleme für andere nur eine Last sind und kümmern uns lieber selbst darum. Doch zu viele Menschen tragen ihre Lasten allein und brechen darunter fast zusammen. Dies führt zu Isolierung und Erschöpfung. Gott selbst fordert uns auf, ihm unsere Lasten abzugeben (Matthäus, Kapitel 11, Vers 28). Und er sagt durch Paulus: «Helft einander, eure Lasten zu tragen!»

Die Mentalität «Ich schaffe das allein» fesselt uns – wir erfahren dagegen Freiheit, wenn wir zulassen, dass andere Christen uns in unserer Schwachheit festhalten. Mose hatte Aaron, David hatte Jonathan, Elia hatte Elisa, Timotheus hatte Paulus, Jesus hatte seine Jünger – und auch wir brauchen die Ermutigung und das Gebet unserer Freunde.

Lüge #2: «Ich bin nicht qualifiziert genug»

Viele Christen glauben, dass nur Pastoren und Gemeindemitarbeiter ausreichend von Gott ausgerüstet wurden. Doch Gott hat keine Zehn-Schritte-Liste, durch die er sein Söhne und Töchter auswählt oder ausrüstet. Er sucht auch nicht nach Menschen, die besonders wortgewandt beten oder ein erstaunliches Zeugnis aufweisen. Sie sind qualifiziert, weil Sie ihm gehören.

Petrus schreibt, dass wir «das von Gott erwählte Volk» sind. Als Gott Gideon und Mose für ihre jeweiligen Missionen berief, hatten beide Bedenken, ob sie wirklich qualifiziert genug sind – doch sie entschieden sich, ihm zu gehorchen und «Ja» zu sagen. Genau danach sucht Gott – nach Menschen, die bereit und gehorsam sind, selbst wenn sie nicht glauben, fähig zu sein.

Lüge #3: «Verletzlichkeit ist eine Schwäche»

So viele von uns sind innerlich verletzt. Enttäuschungen verschliessen das Herz, auch gegenüber Gott. Ja, Enttäuschungen tun weh, aber wir kommen an einen Punkt, an dem wir loslassen und allen Schmerz Gott überlassen müssen. Wir müssen ihm vertrauen, dass er uns die Kraft und den Glauben schenkt, um vorwärtszugehen – und dass er uns heilen kann.

Der Feind lässt uns im Glauben, dass wir, wenn wir uns öffnen und über unser Inneres sprechen, verurteilt oder beschämt werden. Doch wenn wir uns den richtigen Menschen gegenüber verletzlich machen, schenkt das Freiheit. Sich zu öffnen ist auch die Tür zu einer tiefen Intimität mit Gott.

Lüge #4: «Gott kann niemals jemanden wie mich gebrauchen»

Gott hat keine Leitlinien dafür, wen er liebt, beauftragt, ausrüstet oder wem er vergibt. Er sagt jedem: Komm! Er wird niemanden mit seiner Vergangenheit konfrontieren, um damit die Zukunft zu bestimmen. Natürlich wird er unsere Vergangenheit mit uns aufarbeiten, aber sie ist kein Faktor, um ihm dienen zu können. Gott wird von unserer Scham nicht beeinflusst. Er hat uns als Gefässe erschaffen, die ihm zur Verfügung stehen und ihm nützlich sind, bereit, all das Gute zu tun, das er uns aufträgt (2. Timotheus, Kapitel 2, Vers 21).

Lüge #5: «Ich muss etwas leisten, um gesehen zu werden»

Wer sich bei etwas anstrengt, hofft, dafür anerkannt zu werden. Mit dieser Haltung gehen wir oft auch an den Dienst für Gott heran – doch wenn wir nicht aufpassen, sorgen wir uns bald mehr darum, wie viel wir machen, um auch gesehen zu werden, und nicht darum, warum wir es überhaupt tun. Wir werden zu Darstellern, die in so vielen Gemeindediensten wie möglich involviert sind, im Lobpreisteam, Begrüssungsteam, Missionsteam, Jugendteam, etc.

Doch Gott sieht uns nicht durch das, was wir tun, sondern einfach weil wir ihm gehören. So wie der Vater den Verlorenen Sohn von weitem sah (Lukas, Kapitel 15, Vers 20b): «Der Vater sah ihn schon von weitem kommen; voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.» Wir dienen einem Gott, der uns sieht und auf uns zu kommt, bevor wir überhaupt anfangen, irgendetwas für ihn zu tun.

Lüge #6: «Ich bin allein»

Immer wieder erzählt die Bibel, wie Gott seinen Weg verlässt, um Menschen zu treffen, die allein sind. Er fand Hagar in der Wüste und schenkte ihr Schatten und Frieden. Jesus sprach am Brunnen mit der Samariterin. Er traf Paulus im Gefängnis und Hanna im Tempel. Er traf auch die Leprakranken an der Strasse und den Mann, der von Dämonen besessen in Höhlen wohnte.

Gott kennt Sie, seitdem Sie im Mutterleib entstanden sind. Menschen kommen und gehen, aber er wird Sie nie verlassen. Er geht vor Ihnen, seine Güte und Barmherzigkeit folgen Ihnen, seine Engel umgeben Sie, sein Heiliger Geist ist in Ihnen. Jeden Schritt, den wir gehen, jeden Atemzug, den wir machen, alles geschieht in seiner Gegenwart. Er ist unser erster, bester und ewiger Begleiter.

Lüge #7: «Wenn ich nur so wäre wie…»

In unserer Kultur der Sozialen Medien hat der Vergleich Hochkonjunktur. Wir können das Leben der anderen auf dem Bildschirm verfolgen. Doch es besteht die Gefahr, dass wir beginnen, mit dem eigenen Leben unzufrieden zu werden. Dabei bewundern wir, was die anderen haben, ohne zu beachten, was es sie gekostet hat, dahin zu kommen. Wir sehen nur das Schöne auf dem Bildschirm und bedenken nicht, was für Probleme und Prüfungen diese Menschen ebenso durchmachen müssen.

Dieser Vergleich ist gefährlich: Eine Plattform sollte nie bestimmen, wer Sie sind. Sie haben alles, was Sie wirklich brauchen. Sie müssen nicht irgendetwas vorspielen, Sie können Sie selbst sein. Lassen Sie nicht zu, dass die Welt durch eine Kopie Sie, das Original, verpasst. Wir alle sind von Gott berufen und er möchte in und durch uns wirken, so wie wir sind.

Lüge #8: «Ich werde nicht akzeptiert»

Jeder wünscht sich, zu etwas zu gehören. Wir wollen in ein Team gewählt werden, wollen geliebt werden, dazugehören. Die Gesellschaft diktiert, dass wir erst einmal beweisen müssen, dass wir an einen Ort gehören – dazu müssen Aussehen, Sprache, wir selbst verändert und angepasst werden.

Doch als Gott die Welt schuf, «…betrachtete Gott alles, was er geschaffen hatte, und es war sehr gut» (1. Mose, Kapitel 1, Vers 31). Wir suchen in den falschen Dingen nach Bestätigung – denn Gott hat uns bereits bestätigt. Wir sind akzeptiert von dem, dessen Meinung am wichtigsten ist. Unsere grösste Freiheit kommt daraus, dass er unsere schlimmsten Seiten gesehen hat, unsere geheimsten Sünden kennt und uns dennoch annimmt.

Lüge #9: «Was ich zu sagen habe, ist unwichtig»

Unsere grösste Waffe ist unsere Stimme. In dem, was wir sagen, liegt die Macht über Leben und Tod (Jakobus, Kapitel 3). Die Macht, etwas aufzubauen oder niederzureissen. Die Macht, zu segnen oder zu verfluchen. Wenn wir den Namen Jesus aussprechen, laden wir den Himmel auf die Erde ein. Wer still bleibt, würgt seine Träume ab, bleibt dort stehen, wo er sich bereits befindet, und wird nie wirklich erfahren, wer er ist und wem er gehört.

Lüge #10. «Ich habe keine Vollmacht»

In jedem Christen lebt der Heilige Geist – und durch den Heiligen Geist gibt Gott uns Vollmacht. Die Macht des Namens Jesus wird jedes Mal deutlich, wenn wir diese Vollmacht in Anspruch nehmen. Satan weiss um diese Vollmacht, die von Gott gegeben wird, und fühlt sich dadurch bedroht – deshalb versucht er, durch Angst und Ablenkung diese Vollmacht zu ersticken. Denn er weiss: Wenn wir diese Vollmacht in Anspruch nehmen, wird Gottes Macht deutlich. Es gibt Heilung, Menschen werden freigesetzt, Dämonen fliehen und wir werden zu dem, wozu Gott uns geschaffen hat. Es ist dieselbe Vollmacht, die Jesus auferstehen liess. Und sie steht uns durch Gottes Geist zur Verfügung.

 

Radikale Nachfolge – Teil3

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Radikale Nachfolge – Teil2

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Radikale Nachfolge

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Der Inhalt dieses Artikels mag auf den ersten Blick banal auf Dich wirken. Aber ich möchte Dich bitten: Klicke nicht einfach weg. Denn tatsächlich glaube ich: Das Thema dieses Artikels sollte gerade jetzt ganz oben auf unserer Agenda stehen.

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Jeder von uns hat wohl schon einmal Bekanntschaft gemacht mit der tiefen Sinnlosigkeit und Frustration, die das Leben bereithalten kann.

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Jahreslosung 2022 – Wer zu mir kommt….

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen!“

Radikale Nachfolge – Teil2

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