Dr. Howard B. Malmstadt war mit 55 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen: Er war der Pioneer der modernen elektronisch gesteuerten computerisierten Chemie, er hatte 10 Lehrbücher geschrieben, die international benutzt wurden, hat über 150 wissenschaftliche Paper in Fachzeitschriften veröffentlicht und ein Patent für einen Apparat entwickelt, der unter seinem Namen hergestellt wurde. Auf Wikipedia steht weiter über ihn geschrieben:
 
„Malmstadt ist auch dafür bekannt, dass seine Studenten hocherfolgreiche Karrieren in der akademischen Forschung hatten“.
 
Er war wirklich am Gipfel angekommen, was sich auch darin zeigte, dass die Universitäten sich gegenseitig überboten, um Malmstadt als Professor zu bekommen. Er hätte jedes Gehalt und – für Forscher noch wichtiger – jedes Budget für seine Forschung bekommen können. 

Und dann beerdigte Dr. Malmstadt seine Reputation und seine wissenschaftliche Karriere, genauer gesagt, er kreuzigte sie. Er nahm keins der Jobangebote an, stattdessen gründete er zusammen mit Loren Cunningham im Jahr 1978 auf Hawaii die „Pacific and Asia Christian University“, der er vorstand und die später zur „University of the Nations“ umbenannt wurde. Seine Kollegen und die wissenschaftliche Gemeinschaft waren der Ansicht, dass er mit einem Haufen Hippies auf Hawaii durchgedreht ist.
 
Jahre später zeigt sich die Frucht: Unzählige Menschen haben durch Malmstadts Methoden und Unterricht profitiert. War er vorher schon für seine hervorragende Didaktik und dafür bekannt, dass seine Studenten sehr erfolgreich waren, hatte er durch die „Kreuzigung“ seiner Wissenschaftskarriere dies auf ein viel weiteres Feld ausgeweitet und weitaus mehr Menschen beeinflusst, als es in seinem Wissenschaftsfeld möglich gewesen wäre (Details dazu in Malmstadts Biografie). Malmstadt hat seine Exzellenz nicht für sich selbst benutzt, sondern sie für andere ausgeschüttet. Malmstadt ist übrigens nicht das einzige Beispiel dafür, es gibt noch einige andere berühmte Personen, deren Biografien ähnlich verliefen.
 
Es gibt viele gute Konzepte, Bücher und Biografien, die schön aufzeigen, wie man es zur Exzellenz schaffen kann und ein sinnvolles, erfolgreiches Leben leben kann. An vielen Schulen, Universitäten – auch an christlichen Instituten – ist Exzellenz fast schon ein selbstevidentes Ziel, was für sich selbst steht und keiner Begründung mehr bedarf. Wer will nicht exzellent oder erfolgreich sein? Was spricht denn dagegen? Nichts. 

Exzellenz steht aber nicht „nur für sich alleine“, sie dient immer einem Zweck. Es gibt unzählige Motive, aus denen man Exzellenz anstreben kann, am Ende kann man jedoch alle verschiedene Beweggründe in zwei Arten einteilen:

Will ich Exzellenz für mich selbst (um berühmt, reich, erfolgreich, gut angesehen zu sein) oder will ich die Exzellenz für andere (damit andere berühmt, erfolgreich, gut angesehen sind)? Etwas so gutes wie Exzellenz kann schnell der perfekte Ersatzgötze werden, dem alles andere untergeordnet wird. Es ist viel einfacher und auch angesehener, für Exzellenz zu leben, als einfach nur für „Wohlstand“ oder „Spaßmaximierung“.
 
Das ist aber nicht unser Maßstab, als Christen müssen wir uns die Frage stellen: Machen wir das nur für uns selbst? Unternehmen wir all die Anstrengung, all die Disziplin, die Übung, die Überstunden, die harte Arbeit für uns selbst? Oder geben wir all das für andere und damit auch für Gott: „Was ihr einem dieser Geringsten getan habt, dass habt ihr mir getan.“ Vermehren wir letztendlich nur uns selbst, unser Ansehen, unser Andenken oder vermehren wir andere Menschen? Lässt unser Stolz das zu, dass unsere Schüler, Angestellten, Auszubildende am Ende erfolgreicher sind als wir? Lebe ich für mich selbst oder verleugne ich mich selbst? „Wer sein Leben verliert, der wird es finden“, sagt Jesus. Malmstadt hat seine wissenschaftliche Exzellenz „verloren“ und er hat sein Leben gefunden:
 
„Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.“ (Matthäus 16:24-25)
 
Gekreuzigte Exzellenz ist die einzige Art von Exzellenz, die nicht als Selbstzweck existiert, es ist eine Exzellenz, die komplett darauf ausgerichtet ist, andere zu segnen und das Reich Gottes voranzubringen. Exzellenz ist nicht mein Ziel um mich mit anderen im Wettbewerb zu messen, oder um meinen perfektionistischen Ansprüchen zu genügen und mein Selbstwertgefühl dadurch aufzubauen. Gekreuzigte Exzellenz ist auch kein Perfektionismus, denn ich weiß, dass ich als gefallener Mensch Fehler machen werde, entscheidender ist, wie ich mit den Fehlern umgehe. Ich möchte exzellent sein, weil
 
  • ich weiß, dass Gott in meiner Schwachheit und durch meine Schwachheit mächtig ist
  • ich glaube, dass ich durch Christus alles kann (gerade auch das, was ich mir nicht zutraue!) und ich weiß, dass meine Exzellenz nur auf Gottes Gnade gegründet ist
  • ich weiß, dass ich in einer gefallenen Schöpfung lebe, di eauf exzellente Ideen und Hilfen angewiesen ist
  • ich alles zur Ehre Gottes tue und in erster Linie für ihn lebe/arbeite und nicht für mich selbst
  • Exzellenz durch Gnade ein Zeugnis von Gottes Wirken und Gottes Weisheit auf dieser Welt ist
 
Das ist gekreuzigte Exzellenz: eine Exzellenz, die in den Boden fällt, stirbt und sich vielfach in anderen vermehrt:
 
„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“ (Johannes 12:24)
„Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird“ (Lukas 22:19)
„Dies ist mein Blut, …welches für viele vergossen wird“ (Markus 14:24)

Das Kommen Christi

Gedanken des Hl. Johannes Chrysostomus, Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer

Gekreuzigte Exzellenz

Dr. Howard B. Malmstadt war mit 55 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen: Er war der Pioneer der modernen elektronisch gesteuerten computerisierten Chemie, er hatte 10 Lehrbücher geschrieben, die international benutzt wurden, hat über 150 wissenschaftliche Paper in Fachzeitschriften veröffentlicht und ein Patent für einen Apparat entwickelt, der unter seinem Namen hergestellt wurde. Auf Wikipedia steht weiter über ihn geschrieben:

Was ist eigentlich Segen?

Es ist der letzte Kilometer beim jährlichen Stadtmarathon: Die Läufer rennen auf das Ziel zu, der Wegrand ist gesäumt von Schaulustigen, Fans und Familie. Von links und von rechts feuern sie die Läufer an: »Du schaffst das!«, »Halt durch!«, »Du bist Spitze!«. Wasserbecher und Energieriegel werden ihnen zugesteckt, Applaus begleitet ihren Weg, auf der Zielgeraden fliegt sogar Konfetti. Und die Läufer laufen diese letzten Meter mit doppelter Kraft.

Es ist die Zeit, um auszurufen: Wächter (Jerusalems), erhebet euch!

Es ist die Zeit, um auszurufen: Wächter Jerusalems erhebet euch

FREUNDSCHAFT MIT JESUS?

Dass wir als Christen in Bezug auf Gott überhaupt in Kategorien wie „Freundschaft” denken, ist zumindest religionssoziologisch bemerkenswert.

Das Wirken des Heiligen Geistes im Geschäftsleben

Wie kann sich das Leben aus der Kraft und Führung des Heiligen Geistes im Geschäftsleben konkret auswirken? In diesem Zeugnis des Unternehmers Fritz Wohlfarth

Wer bist Du vor Gott?

Wer bist Du vor Gott? – Hast Du Dich schon einmal mit einem Haus verglichen? Nicht mit irgendeinem Haus, sondern mit einem Haus, durch das Gott geht?

Um die Ecke denken

„Wie Sie sehen, sehen Sie nichts, sehen Sie!“ Es war wohl Hans-Joachim Kulenkampff, der einen Stromausfall in seiner legendären Sendung „Einer wird gewinnen“ mit diesen Worten kommentierte…

„Doch da ist die Gnade“

„Gott stellt uns Wege zur Verfügung, die mit Gold gefüllt sind, wenn wir nur eines sagen: Rede, denn Dein Diener hört und dann bereit sind wirklich dorthin zu gehen, wohin er uns ruft.“

HOFFNUNG in DUNKLER Zeit?

HOFFNUNG in DUNKLER Zeit?
ist  momentan ein Begriff, der unweigerlich auftauchen muss angesichts der nicht enden wollenden Pandemie mit ihren einschneidenden Folgen für alle. Achten wir auf ein Wort, das uns gegeben ist:

Gottesdienst Brügge

Dezember 2021

05Dez9:3010:45Sonntag - Kreuzkirche BrüggeGottesdienst9:30 - 10:45

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Januar 2022

02Jan9:3010:45Sonntag - Kreuzkirche BrüggeGottesdienst9:30 - 10:45

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Februar 2022

06Feb9:3010:45Sonntag - Kreuzkirche BrüggeGottesdienst9:30 - 10:45

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Die heutige Losung

Israel aber wird errettet durch den HERRN mit einer ewigen Rettung, und ihr werdet nicht zuschanden noch zu Spott immer und ewiglich.

Jesaja 45,17

Die Gerechten werden leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich.

Matthäus 13,43

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine
Weitere Informationen finden Sie hier

Gottesdienst Lösenbach

Dezember 2021

05Dez11:1512:45Sonntag - Gemeindezentrum LösenbachGottesdienst11:15 - 12:45

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Januar 2022

02Jan11:1512:45Sonntag - Gemeindezentrum LösenbachGottesdienst11:15 - 12:45

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Februar 2022

06Feb11:1512:45Sonntag - Gemeindezentrum LösenbachGottesdienst11:15 - 12:45

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Kontakt: Ev. Kirchengemeinde Brügge Lösenbach

Ort:
Halverstraße 3 - 58515 Lüdenscheid
Bürozeiten:
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Gemeindesekretärin Ruth Paetz:
Telefon: +49 23 51 - 71347
Telefax +49 23 51 - 97 31 14
g-buero@ev-kirche-bruegge.de

Pfarrer Simon Schupetta:
Sprechzeit nach Vereinbarung-
Telefon: +49 23 51 - 432 80 60
simon.schupetta@ekvw.de

Gemeindepädagogin Sabine Drescher:
Sprechzeit nach Vereinbarung
Telefon: +49 23 51 - 60269
s.drescher@ev-kirche-bruegge.de

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